"Reicher Mann und armer Mann

standen da und sah'n sich an.

Und der Arme sagte bleich:

Wär' ich nicht arm, wärst Du nicht reich."

Bertolt Brecht 

 

 

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unterstützt  von der  Aktion Selbstbesteuerung ( asb)

 

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Einerseits
findet eine drastische und ständige Umverteilung statt: von denjenigen, die wenig und weniger als nichts haben, zu denen, die schon ziemlich viel oder zuviel haben.
Die da oben leben von denen da unten. Offizielle Politik bestärkt und verschleiert dies. Reiche wurden reicher, die Armen wurden wieder einmal zahlreicher.
Dies kann nicht länger von uns geduldet bleiben.
Es ist dringend Zeit, Bilanz zu ziehen - aber auch die Konsequenz zu ziehen und drastische Veränderungen zu ermöglichen  

Wir werden auf diesen Seiten in den folgenden Monaten (auch mit Ihrer/ Eurer Hilfe, auch mithilfe von Verlinkungen zu anderen Homepages) zeigen, wie unermesslich reich kleine Teile unserer (Welt-)Gesellschaft geworden sind, wodurch sie reich geworden sind und wie mit diesem unvorstellbaren Reichtum (politisch) umgegangen wird. Dies gilt national und  international: Der Abstand zwischen „Nord“ und „Süd“ beim Pro-Kopf-Einkommen verdreifachte sich allein zwischen 1960 und 1993. 
Verhungerte und verdurstete Menschen sind unter heutigen Bedingungen ermordete Menschen. Massenmörder Welthandel?

Es gibt unzählige Programme zur Bekämpfung der Armut - sowohl international wie auch national. Alle sind sie im Wesentlichen bis zum heutigen Tag immer wieder gescheitert. Dies führt auf die Fragestellung hin:
Warum gibt es eigentlich noch immer noch kein einziges 
Programm zur Bekämpfung des Reichtums“?

 

Andererseits
verfügen wir über einen alltäglichen, lokalen Reichtum, den es zu verteidigen gilt. Die neoliberale Globalisierungspolitik zielt demgegenüber darauf, immer weitere Subsistenzbereiche, die ureigene Versorgungswirtschaft maximierungswirtschaftlich zu kommerzialisieren und einer anonymisierten Marktwirtschaft einzuverleiben. 

Also: 
Wir brauchen eine andere Politik und Widerstand.
Wer dies auch will, muss allerdings aus der ZuschauerInnendemokratie heraustreten. „Andere Politik“ meint kaum parlamentarische Parteipolitik. Diese vorherrschende, scheindemokratische Form der Politik ist im Wesentlichen mitverantwortlich für den jetzigen Zustand dieser Weltgesellschaft.
Wir brauchen also eine deutlich sichtbare außerparlamentarische Opposition.

Wir sind realistisch! 
Wir machen (mit Euch zusammen!!!)  das Unmögliche!
   

 

 

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Stand: 16. September 2007