Einerseits
findet eine drastische und ständige
Umverteilung statt: von denjenigen, die wenig und weniger als nichts haben, zu
denen, die schon ziemlich viel oder zuviel haben.
Die da oben leben von denen da unten. Offizielle Politik bestärkt und
verschleiert dies. Reiche wurden reicher, die Armen wurden wieder einmal
zahlreicher.
Dies kann nicht länger von uns geduldet bleiben. Es ist dringend
Zeit, Bilanz zu ziehen - aber auch die Konsequenz zu ziehen und drastische Veränderungen
zu ermöglichen
Wir werden auf diesen Seiten in den folgenden Monaten (auch mit Ihrer/ Eurer
Hilfe, auch mithilfe von Verlinkungen zu anderen Homepages) zeigen, wie
unermesslich reich kleine Teile unserer (Welt-)Gesellschaft geworden sind,
wodurch sie reich geworden sind und wie mit diesem unvorstellbaren Reichtum
(politisch) umgegangen wird. Dies gilt national und international:
Der Abstand zwischen „Nord“ und „Süd“ beim Pro-Kopf-Einkommen
verdreifachte sich allein zwischen 1960 und 1993.
Verhungerte und verdurstete Menschen sind unter heutigen Bedingungen ermordete
Menschen. Massenmörder Welthandel?
Es gibt unzählige Programme zur Bekämpfung der Armut - sowohl international
wie auch national. Alle sind sie im Wesentlichen bis zum heutigen Tag immer
wieder gescheitert. Dies führt auf die Fragestellung hin:
Warum gibt es eigentlich noch immer noch kein einziges
„Programm zur Bekämpfung des Reichtums“?
Andererseits
verfügen wir über einen alltäglichen, lokalen Reichtum, den es zu verteidigen
gilt. Die neoliberale Globalisierungspolitik zielt demgegenüber darauf, immer
weitere Subsistenzbereiche, die ureigene Versorgungswirtschaft
maximierungswirtschaftlich zu kommerzialisieren und einer anonymisierten
Marktwirtschaft einzuverleiben.
Also:
Wir brauchen eine andere Politik und Widerstand.
Wer dies auch will, muss
allerdings aus der ZuschauerInnendemokratie heraustreten. „Andere Politik“
meint kaum parlamentarische Parteipolitik. Diese vorherrschende,
scheindemokratische Form der Politik ist im Wesentlichen mitverantwortlich für
den jetzigen Zustand dieser Weltgesellschaft.
Wir brauchen also eine deutlich sichtbare außerparlamentarische Opposition.
Wir
sind realistisch!
Wir machen (mit Euch zusammen!!!) das Unmögliche!