"Reicher Mann und armer Mann

standen da und sah'n sich an.

Und der Arme sagte bleich:

Wär' ich nicht arm, wärst Du nicht reich."

Bertolt Brecht 

 

 

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Links zum Thema UTOPIE

Es gibt immer Alternativen

Interview mit Michael Hardt

Michael Hardt beim Interview in Berlin, März 2010, Copyright by Sarah Ernst

Frage: Sie dürften den Satz kennen: Es ist einfacher, sich das Ende der Welt vorzustellen als das Ende des Kapitalismus. Teilen Sie die Aussage?

Michael Hardt: Ich weiß nicht, ob Fredric Jameson oder Slavoy Žižek diesen Ausspruch geprägt haben. Ich habe ihn von beiden gehört, und beide bezogen sich dabei auf Hollywood-Filme, weil dort oft das Ende der Welt thematisiert wird. Vielleicht dienen diese imaginären Szenarien teilweise als Hilfsmittel, um das mögliche nahe Ende des Kapitalismus zu begreifen. Jameson würde so argumentieren. Genau wie man sagen könnte, dass Verschwörungstheorien eigentlich bloß auf dürftige Weise die reale Existenz eines globalen Systems anerkennen. Wir können uns eine weltweite Ordnung nicht wirklich vorstellen, aber die Verschwörungstheorien sind eine Art Kurzformel, die wir begreifen können. Etwas Falsches verweist auf etwas Wahres.

Ich frage mich, ob in der zunehmenden Zahl von apokalyptischen Ende-der-Welt-Szenarien eine alles andere als perfekte Anerkenntnis des notwendigen Endes der gegenwärtigen Ordnung liegt.

Sie halten dieses Ende also nicht nur für wünschenswert, sondern auch für möglich. Worauf gründet Ihre Hoffnung?

Fortsetzung http://kosmopolitix.wordpress.com/2010/05/20/es-gibt-immer-alternativen/

 

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Zur Diskussion, die online von Altvater und Zelik initiiert wurde geht's hierlang:

http://www.vermessung-der-utopie.de/

Mythen des Kapitalismus und die kommende Gesellschaft
Nach dem Kapitalismus – eine Debattenseite

Elmar Altvater und Raul Zelik möchten mit dem Gesprächsbuch >Vermessung der Utopie< (Blumenbar-Verlag – als PDF-Download s.u.) einen Diskussionsanstoß geben. Der Staatssozialismus ist gescheitert, aber auch der real existierende Kapitalismus steuert zielstrebig auf seinen Zusammenbruch zu.

Höchste Zeit also, über eine Gesellschaft nach dem Kapitalismus zu sprechen. 
Dabei geht es nicht um phantastische Wolkenkuckucksheime, sondern um >konkrete Utopien<
, also um politische Initiativen, die eine andere Gesellschaft möglich machen, aber in der Realität von heute angesiedelt sind. Auf dieser Website (http://www.vermessung-der-utopie.de/) soll in den nächsten Monaten eine offene, moderierte Diskussion dazu statt finden, an der sich jede/r beteiligen kann.


kostenloser Download
des neuen Buches:
http://www.vermessung-der-utopie.de/wp-content/vermessung_der_utopie_CC_by_nc_sa.pdf

 

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Rolf Schwendter

Utopie

Überlegungen zu einem zeitlosen Begriff

Utopisches Denken ist seit längerer Zeit in Verruf geraten. Obwohl der »wissenschaftliche« Sozialismus den »utopischen« für überwunden erklärte, werden utopische Vorstellungen für das Scheitern des Realsozialismus verantwortlich gemacht. Rolf Schwendter beschreibt in einem kurzen Abriss die Entwicklungsgeschichte der Utopien, um sich dann mit gegenwärtigen und kontroversen utopischen Konzepten linker Bewegungen auseinanderzusetzen (zentralistischer oder dezentraler Aufbau; Entstehung von utopischem Bewußtsein aus den Wünschen und Tagträumen der Einzelnen etc). Dem Utopie-Begriff im wissenschaftlichen Diskurs widmet der Autor einige »vorläufige Überlegungen« am Ende seiner Schrift.

1. Auflage Juli 1994
Gestaltung: seb, Hamburg
Edition ID-Archiv Berlin - Amsterdam

 

Inhalt
Zur Geschichte der Utopien
Begriff und Authentizität von Utopie
Einige zeitgenössische Utopien
Zur Demokratisierung der Konstruktion von Utopien
Fragen des Alltags, die einer Utopie bedürfen
Schlußbemerkungen
Ausgewählte Bibliographie
Über dieses Dokument, Download

 

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weitere  Internetseiten, 
„Utopie“-googlen
kann sich wieder lohnen.

 

Manuskripte von:

Eine Lange Nacht der Utopien, vom  Sa. 16.12.2000

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/langenacht_alt/001216.html

 

Die Entwicklung des Sozialismus von der Utopie zur Wissenschaft
Friedrich Engels (Geschrieben bis März 1880, 1882 erstmalig veröffentlicht in deutscher Sprache)

·         http://gutenberg.aol.de/engels/utopie/me19_189.htm  

Konkrete Utopien, Verknüpfungen mit utopischen Seiten, zur Philosophie des "Noch Nicht", Zur "Hoffnung auf ein besseres Leben", zur Hoffnung, die Menschen bewegt, die Welt zu verändern. findet man

http://www.bloch.de/utopie.htm

 

 

 

Und nicht zuletzt herzlichen Glückwunsch: 

die GWR, die „Graswurzelrevolution“ feierte 2005 ihre 300ste Ausgabe seit dem Sommer 1972. Und 2012 erreicht sie das 40. Jahrzehnt. Damit ist sie das älteste Organ des Anarchismus in der BRD. 
Der Traum von einer gewaltfreien und herrschaftslosen Gesellschaft wird immer wieder neu von ihr beschrieben.

http://www.graswurzel.net
 

 

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Stand: 31. Januar 2011