Völlig veraltete Klassenkampftheorie
Was den Armen zu wünschen wäre
für eine bessere Zukunft?
Nur dass sie alle
im Kampf gegen die Reichen
so unbeirrbar sein sollen
so findig
und so beständig
wie die Reichen im Kampf
gegen die Armen sind
Erich Fried, 1921-1988
aus:
Wem gehört die Zeit, VSA Verlag Hamburg - ISBN 3-87978-398-9
aus:
"Am Rande unserer Lebenszeit"
»Die
Herren machen das selber, dass ihnen der arme Mann feyndt wird.
Die Ursache des Aufruhrs wollen sie nicht wegtun. Wie kann es die Länge
gut werden?
So ich das sage, muss ich aufrührisch sein! Wohlhin!«
Thomas Münzer
(Hochverursachte Schutzrede, 1525)
http://www.mlwerke.de/mu/default.htm
Ständiges Editorial "reichtumskritik.de":
Reichtum ist kein Schicksal -
Reichtum wird gemacht!
Einerseits
findet eine drastische und ständige
Umverteilung statt: von denjenigen, die wenig und weniger als nichts haben, zu
denen, die schon ziemlich viel oder zuviel haben.
Die "da oben" leben von denen "da unten". Offizielle Politik bestärkt
und
verschleiert dies.
Reiche
werden reicher, Arme werden
zahlreicher.
Andererseits
verfügen wir über einen alltäglichen, lokalen Reichtum, den es zu verteidigen
gilt. Die neoliberale Globalisierungspolitik zielt demgegenüber darauf, immer
weitere Subsistenzbereiche, die ureigene Versorgungswirtschaft
maximierungswirtschaftlich zu kommerzialisieren und einer anonymisierten
Marktwirtschaft einzuverleiben.
Es gibt unzählige Programme zur Bekämpfung der Armut ("Hunger ist kein
Schicksal, Hunger wird gemacht" - Brot für die Welt in den 80ern des
letzten Jahrhunderts/ Programm 2010 zur "Halbierung der Armut" in den
ersten Jahren des 21. Jahrhunderts).
Diese Programme sind im Wesentlichen bis zum heutigen Tag immer
wieder gescheitert.
Dies führt auf die Fragestellung hin:
Warum gibt es eigentlich noch immer noch kein einziges
„Programm zur Bekämpfung des Reichtums“?
Es ist dringend
Zeit, drastische Veränderungen
zu erzwingen.
Wir brauchen eine andere Politik. wir brauchen Widerstand.
Wer dies auch will, muss
allerdings aus der gegenwärtigen ZuschauerInnendemokratie heraustreten. „Andere Politik“
meint kaum parlamentarische Parteipolitik. Diese vorherrschende,
scheindemokratische Form der Politik ist im Wesentlichen mitverantwortlich für
den jetzigen Zustand dieser Weltgesellschaft.
Wir brauchen eine deutlich sichtbare außerparlamentarische Opposition.
Wir
sind realistisch!
Wir machen (mit Ihnen, mit Euch zusammen!) das Unmögliche!
Wir werden auf diesen Seiten immer wieder neu zeigen, wie
unermesslich reich kleine Teile unserer (Welt-)Gesellschaft geworden sind,
wodurch sie reich geworden sind und wie mit diesem unvorstellbaren Reichtum
(politisch) umgegangen wird.
Dies
können wir nur mit Ihrer/ Eurer
Hilfe,
auch mithilfe von Verlinkungen zu anderen Homepages ähnlichen Inhalts.
„Dass
du dich wehren musst, wenn du nicht untergehen willst, wirst du noch
einsehen.“
(B. Brecht.)