"Reicher Mann und armer Mann

standen da und sah'n sich an.

Und der Arme sagte bleich:

Wär' ich nicht arm, wärst Du nicht reich."

Bertolt Brecht 

 

 

Home 2500 Jahre Reichtum Ihre Kritik!

 

Mai bis Herbst 2011:   Koordinationstreffen Reichtum -   Koordinationstreffen Reichtum   in Könnern     Frühjahr 2012:  Utopie und Eutopie    in Bielefeld        ***  

unterstützt  von der  Aktion Selbstbesteuerung ( asb)

 

Staendiges Editorial Widerstand Utopia - Eutopia Weiteres Aktuelles MitstreiterInnen gesucht Archiv Impressum Haftungsausschluss

 

 

 

Aktuelles

 

 

Reichtumsuhr  

Endlich gibt es (dank DGB-Bezirk Hessen-Thüringen/ ver.di Hessen) die von vielen schon lange gewünschte  Reichtumsuhr
- und nicht nur die klare Interessengegensätze verschleiernde Schuldenuhr.

 

 

Hintergrundinfos dazu u.a.:

Reichtumsuhr_Erlaeuterungen.pdf

 

http://www.nachdenkseiten.de/?p=8794

http://www.nachdenkseiten.de/?p=475

 

Wessen Interessen vertritt der Bund der Steuerzahler ("der mit der Schuldenuhr" ...)?
http://www.nachdenkseiten.de/?p=8073

Rudolf Speth, Steuern, Schulden und Skandale. Für wen spricht der Bund der Steuerzahler? (Arbeitspapier 161 der Hans Böckler Stiftung)  
kostenloser Download [PDF - 575 KB]

 

 

 

www.vermoegensteuerjetzt.de

 

 

 

 

Freiheit statt Frontex

Keine Demokratie ohne globale Bewegungsfreiheit

"Die Dynamik des arabischen Frühlings strahlt aus in die ganze Welt. Die Aufstandsbewegungen im Maghreb machen Mut und Hoffnung, nicht nur weil despotische Regime verjagt werden, die vor kurzem noch unüberwindbar erschienen. So offen die weiteren Entwicklungen bleiben, im Dominoeffekt der tunesischen Jasminrevolution meldet sich in atemberaubender Schnelligkeit die alte Erkenntnis zurück, dass Geschichte von unten gemacht wird. Die Kämpfe richten sich gegen die tägliche Armut wie auch gegen die allgemeine Unterdrückung, es geht gleichermaßen um bessere Lebensbedingungen wie um Würde, kurz: um „Brot und Rosen“. 
...  
Die EU-Regierungen haben die nordafrikanischen Machthaber hofiert und gestützt und sich in den letzten Wochen zögerlich bis bremsend gegenüber den Aufstandsbewegungen verhalten. Dahinter stecken starke ökonomische Interessen, aber auch die gewachsene Kollaboration in der Migrationskontrolle. Despoten wurden umso wichtigere „Partner“, je effektiver sie als Wachhunde für ein vorverlagertes EU-Grenzregime fungierten. Migrationsbewegungen aus Afrika sollten um jeden Preis eingedämmt werden.
Tausendfacher Tod und Leid nicht mehr nur auf See, sondern auch in den Wüsten und Internierungslagern waren und sind die Folgen dieser schändlichen Komplizenschaft."

Die  gesamte Erklärung (und die Möglichkeit zu unterschreiben)
http://www.afrique-europe-interact.net/index.php?article_id=429&clang=0

 

 

 

 

   

Davos 2011 – 
Da wo`s teuer ist

 

Das Weltwirtschaftsforum in Davos ist eine der zentralen Nahtstellen der Selbst-Verständigung der Eliten des globalen Kapitalismus. 
Es verfügt über mehr als 100 "strategische Partner", allesamt global operierende Konzerne, von denen jeder pro Jahr 500.000 Schweizer Franken bezahlt, damit das Forum über Risiken und Gedeihen der globalen Wirtschaft nachdenken lässt. Aus Deutschland gehören u.a. die Deutsche Bank, die Metro Group, Siemens und VW dazu. 

Dieses Jahr strömten 1400 Chefs globaler Unternehmen, 35 Regierungschefs und die Vertreter der wichtigsten Medien und Beratungsfirmen in den Schweizer Höhenkurort. 
19 der G20-Staaten waren mindestens mit Ministern vertreten.

Für ihr vieles Geld erhalten die Konzerne ordentlich Leistung. 
Letztes Jahr ging es um die Bearbeitung der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise, diesmal stand die Tagung unter dem Thema "Gemeinsame Normen für eine neue Realität". 
Was ist in den Augen der Topleute des globalen Kapitalismus die "neue Realität"?

isw – Conrad Schuhler:
http://www.isw-muenchen.de/download/davos-cs-2011-3101.html

 

Verhindert die Bankenrettung!

von Werner Rügemer

Wenn die Finanzakteure, insbesondere die Banken, sich gerade jetzt, in der freiesten Phase ihrer Geschichte, selbst für handlungsunfähig erklären und die Rettung beim fundamentalistisch kritisierten Staat suchen, dann müssen sie wirklich am Ende sein. Gemessen am eigenen Selbstverständnis hat das Kapital seinen Bankrott erklärt.

Nichts wäre systemgerechter, als dass jede zahlungsunfähige Bank zum Insolvenzrichter geht oder mit sanfter Gewalt dorthin begleitet wird. Gerade das aber geschieht nicht. Insolvenzverschleppung ist eine Straftat, wäre dies sogar auch in einem betriebswirtschaftlich gut geführten Sozialismus. Aber der jetzige Staat sorgt eilfertig für die Brechung seiner eigenen Gesetze. Und auch die Markt-Fundamentalisten der Europäischen Union sind plötzlich ganz flexibel von der Richtigkeit der Verfahrensweisen überzeugt, die sie bisher verteufelt haben.

Manche KritikerInnen der Neoliberalen mussten nun erleben, dass die vermeintlichen Marktradikalen in Sekundenschnelle zu Staatsradikalen wurden und dabei offensichtlich keinerlei Argumentationsprobleme hatten. Man muss aber genauer hinsehen. In Wirklichkeit hat die neoliberale Wirtschaft unter Führung der Finanzakteure von vornherein auf die Vollkasko-Methode gesetzt: volle private Freiheit und volle staatliche Absicherung. ....

Weiter im Text auf der
Internetseite des Ossietzky
http://www.sopos.org/aufsaetze/494e61029f109/1.phtml

 

 

 

 

Informationen zu den
lokalen und regionalen Sozialforen
in Deutschland

Anfang 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008 und 2009 trafen sich jeweils Zehntausende von Menschen in Porto Alegre / Brasilien, Mumbai / Indien, Bamako / Mali, Caracas / Venezuela, Karachi / Pakistan, Nairobi / Kenia, Belém / Brasilien und an vielen anderen Orten in der Welt, um Alternativen zur augenblicklichen Form der Globalisierung zu diskutieren. Im November 2002 gab es ein erstes Europäisches Sozialforum in Florenz / Italien, 2003 das zweite in Paris / Frankreich, 2004 das dritte in London / England, 2006 das vierte in Athen / Griechenland sowie 2008 in Malmö / Schweden das fünfte. Für 2010 ist das sechste ESF in Istanbul geplant. Als Folge davon gibt es auch in Deutschland lokale Sozialforen.

Hier finden Sie Informationen über die Aktivitäten auf bundesdeutscher und europäischer Ebene.

http://www.dsf-gsf.org/

 

Bei den Ostermärschen 2011 

demonstrieren Friedensinitiativen in diesem Jahr für den Abzug der Truppen aus Afghanistan, die Abschaffung der Atomwaffen und die Stilllegung der AKWs - gemeinsam mit Umweltgruppen und der Anti-AKW-Bewegung. 25 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl werden am Ostermontag große Demonstrationen gemeinsam durchgeführt (vgl. auch Infos zu 25 Jahre Tschernobyl).

Veranstaltungstermine, Infos zu den Ostermärschen und Aufrufe der örtlichen Veranstalter werden in dieser Übersicht zusammengetragen.

Telefonische Infos: Netzwerk Friedenskooperative, Tel.: 0228/692904, Fax: 0228/692906

http://www.friedenskooperative.de/netzwerk/om2011.htm

 

Der Schein trügt 

Wenn wir einen Geldschein in die Hand nehmen, eine Überweisung veranlassen oder Zinsen zahlen, glauben wir, wir wüssten, womit wir es zu tun haben: mit Geld. Aber der Schein trügt.

Nur etwa zwei Prozent der Billionen Dollar, die die Finanzmärkte täglich virtuell um den Erdball pumpen, werden zum Austausch von Waren- oder Dienstleistungen benutzt. Wozu der Rest dient, dringt kaum ins öffentliche Bewusstsein. Man fragt sich, woher die Milliarden kommen, wenn man von immer unvorstellbareren staatlichen Stützungskrediten für Banken und Industriekonzerne hört. Während die kleinen Leute mit Zins und Zinseszins ihre Kredite abstottern und Angst haben, ihr Geld könnte plötzlich nichts mehr wert sein, pokern die Reichen und Mächtigen weiter um Milliardenbeträge, von denen nicht klar ist, wodurch sie eigentlich gedeckt sind.

  Dokumentarfilmer Claus Strigel unternimmt für "Der Schein trügt" eine Forschungsreise in die Welt des Geldes. Die folgenreichste Erfindung der Menschheit erweist sich dabei als ebenso genial wie zerstörerisch

http://www.3sat.de/page/?source=/ard/sendung/137795/index.html

http://derscheintruegt.com/

Zu den Hartz IV Gesetzen, initiiert von Rot-Grün und zu dem aktuellen Hammerschlag "Hartz 4 plus 5"-

(Vor-Schlag von Schwarz-Gelb, ergänzt von den ErfinderInnen von Hartz 4  auf "Hartz 4 plus 5 plus 3 später")                                                           

ein auch 2011 aktueller Kommentar von Thomas Morus
(allerdings schon ziemlich lange tot)

"Wenn ich daher alle die Staaten, welche heutzutage in Blüthe stehen, durchnehme und betrachte, so sehe ich, so wahr mir Gott helfe, in ihnen nichts Anderes, als eine Art Verschwörung der Reichen, die unter dem Deckmantel und Vorwande des Staatsinteresses lediglich für ihren eigenen Vortheil sorgen, und sie denken alle möglichen Arten und Weisen und Kniffe aus, wie sie das, was sie mit üblen Künsten zusammen gerafft haben, erstens ohne Furcht es zu verlieren, behalten, sodann wie sie die Arbeit aller Armen um so wenig Entgelt als möglich sich verschaffen mögen, um sie auszunutzen.

Diese Anschläge, welche die Reichen im Namen der Gesammtheit, also auch der Armen aufgestellt und durchzuführen beschlossen haben, wurden dann zu Gesetzen erhoben. Aber wenn diese grundschlechten Menschen alle Besitzthümer, die für Alle hingereicht hätten, unter sich getheilt haben – wie weit sind sie dann noch von dem Glückseligkeitszustande des utopischen Staatswesens entfernt!"

 

1516 geschrieben, 
[Morus: Utopia. Philosophie von Platon bis Nietzsche, S. 9571 - (vgl. Morus-Utopia, S. 159-160)]

siehe auch unser Fluchblatt zu Hartz 1 bis 4

 

 

Wanderausstellung "Die 3. Welt im 
2. Weltkrieg"

Eröffnung war am Antikriegstag 
1. September 2009 in Berlin

Die nächsten Ausstellungstermine

Die Große Ausstellung:

 Göttingen (2. April bis 8. Mai 2011)

Die A2-Versionen der Ausstellung:

Duisburg: 22. Februar bis 17. Mai 2011. 
Göttingen: 1. April bis 8. Mai 2011.

Die nächsten Aufführungen des Hiphop-Tanztheaters «Die vergessenen Befreier» («A NOS MORTS»)

Bis 1945 leisteten Millionen Soldaten aus der Dritten Welt freiwillig oder zwangsrekrutiert Militär- und Arbeitsdienste für die kriegführenden Kolonialmächte, um die Welt vom europäischen Faschismus und japanischen Großmachtwahn zu befreien. Weite Teile der Dritten Welt – von der lateinamerikanischen Küste über Nordafrika und den Nahen Osten bis nach Indien, Südostasien und Ozeanien – dienten als Schlachtfelder und blieben nach Kriegsende verwüstet zurück.

Bereits vor Kriegsbeginn in Europa herrschte in Afrika seit 1935 ein internationaler Krieg um Äthiopien, 1937 folgte der japanische Angriff auf China. Allein in China forderte der Krieg mehr Opfer als in Deutschland, Italien und Japan zusammen und bei der Befreiung der philippinischen Hauptstadt Manila von den japanischen Besatzern starben mehr Zivilisten als in Berlin oder Dresden.

In der Dritten Welt gab es allerdings nicht nur Opfer, sondern auch Kollaborateure der faschistischen Achsenmächte, die im Krieg an deren Seite kämpften – von Nordafrika und Palästina über den Irak und Indien bis nach Thailand und Indonesien. Fakten wie diese, im hiesigen Geschichtsdiskurs oftmals ausgeblendet, werden in der Ausstellung „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ mit Fotos und Texten, Hörstationen und Videos erstmals ausführlich präsentiert.


weitere Infos

oder die Seite der AusstellungsmacherInnen: http://www.3www2.de/
u.a. auch direkter Download der Unterrichtsmaterialien zum Thema
www.3www2.ch

 

 


PNAS-Studie: 
Wie die Reichen den Armen schaden


"Dass Umweltzerstörung sich nicht für Grenzen interessiert, sollte
spätestens seit dem Reaktorunfall von Tschernobyl klar sein. Die
Schäden, die einzelne Länder verursachen, wirken sich grundsätzlich
weltweit aus. Doch wer schadet da eigentlich wem? Dass Faktoren wie
Klimawandel, Zerstörung der Ozonschicht und Entwaldung auch die
Industrieländer Geld kosten, steht außer Frage.

Ein internationales Forscherteam hat nun untersucht, wie sich die
ökologischen Auswirkungen auf die gesamte Welt verteilen - und zwar
getrennt auf Länder mit hohem, mittlerem und niedrigem
Pro-Kopf-Einkommen. Dazu haben die Wissenschaftler Daten aus den Jahren
1961 bis 2000 analysiert und zwar für sechs verschiedene Bereiche: den
Klimawandel durch Treibhausgas-Emissionen, die Verarmung der
Ozonschicht, die Intensivierung der Landwirtschaft, die Zerstörung der
Wälder, die Überfischung und den Verlust von Mangrovenwäldern."

Der vollständige Artikel von Matthias Gräbner auf Telepolis vom 23.1.08
findet sich unter:

www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27129/1.html

Last - not least:

 

 

Klassisches aus unserem Archiv: 

--------------------------

 

»Wir haben was gegen den Reichtum«


Ordensleute für den Frieden ließen bei Aldi 

Brot, Rosen und Wein mitgehen. 


Ein Gespräch mit Gregor Böckermann (Mitglied der Initiative Ordensleute für den Frieden). 
Wegen Blockadeaktionen gegen US-Militäreinrichtungen und Airbases während des Irak-Krieges stand er mehrfach vor Gericht)         mehr

hier in einen Zusammenhang gebracht:

 

"Alles für alle - und zwar umsonst!"

 

Spontane Aktion während des 27. Bundeskongresses Internationalismus (BUKO) 2004 in Kassel.

Eine Gruppe von Leuten stürmte in einen Laden der Kette H & M, riss Kleidungsstücke aus Regalen und von Tischen und warf sie auf die Straße. Passanten griffen zu. 
Für die BUKO (Bundeskoordination Internationalismus), die diese Umverteilungsaktion weder geplant noch zu verantworten hat, kam ein böses Nachspiel.   mehr

 

     

 

 

 

 

 

 

 

Diese Webseite wurde finanziell unterstützt von der
Aktion Selbstbesteuerung (asb). 

Die asb wurde im Jahr 2009 40 Jahre alt.

Festschrift 40 Jahre Aktion Selbstbesteuerung

alle Infos: http://www.aktion-selbstbesteuerung.de/

 

 

 

 

 

 

 

[ Home ] Staendiges Editorial ] Widerstand ] Utopia - Eutopia ] Weiteres Aktuelles ] MitstreiterInnen gesucht ] Archiv ] Impressum ] Haftungsausschluss ]

E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: reichtumskritik@arcor.de 
Copyright © 1989 Reichtumskritik 
Stand: 27. September 2011