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Aktuelles
Reichtumsuhr
Endlich gibt es (dank DGB-Bezirk Hessen-Thüringen/ ver.di Hessen) die von
vielen schon lange gewünschte Reichtumsuhr
- und nicht nur die klare Interessengegensätze verschleiernde Schuldenuhr
des "Bund der Steuerzahler" [Frauen sind offensichtlich nicht in
diesem Bund].
Hintergrundinfos
dazu u.a.:
Reichtumsuhr_Erlaeuterungen.pdf
http://www.nachdenkseiten.de/?p=8794
http://www.nachdenkseiten.de/?p=475
Wessen Interessen vertritt der Bund der Steuerzahler ("der
mit der Schuldenuhr" ...)?
http://www.nachdenkseiten.de/?p=8073
Rudolf Speth, Steuern, Schulden und Skandale. Für wen
spricht der Bund der Steuerzahler? (Arbeitspapier 161 der Hans Böckler
Stiftung)
kostenloser Download [PDF - 575 KB]

www.vermoegensteuerjetzt.de

Freiheit statt Frontex
Keine Demokratie ohne globale Bewegungsfreiheit
"Die Dynamik des arabischen Frühlings
strahlt aus in die ganze Welt. Die Aufstandsbewegungen im Maghreb machen Mut
und Hoffnung, nicht nur weil despotische Regime verjagt werden, die vor kurzem
noch unüberwindbar erschienen. So offen die weiteren Entwicklungen bleiben,
im Dominoeffekt der tunesischen Jasminrevolution meldet sich in
atemberaubender Schnelligkeit die alte Erkenntnis zurück, dass Geschichte von
unten gemacht wird. Die Kämpfe richten sich gegen die tägliche Armut wie
auch gegen die allgemeine Unterdrückung, es geht gleichermaßen um bessere
Lebensbedingungen wie um Würde, kurz: um „Brot und Rosen“.
...
Die EU-Regierungen haben die nordafrikanischen Machthaber hofiert und gestützt
und sich in den letzten Wochen zögerlich bis bremsend gegenüber den
Aufstandsbewegungen verhalten. Dahinter stecken starke ökonomische
Interessen, aber auch die gewachsene Kollaboration in der Migrationskontrolle.
Despoten wurden umso wichtigere „Partner“, je effektiver sie als Wachhunde
für ein vorverlagertes EU-Grenzregime fungierten. Migrationsbewegungen aus
Afrika sollten um jeden Preis eingedämmt werden.
Tausendfacher Tod und Leid nicht mehr nur auf See, sondern auch in den Wüsten
und Internierungslagern waren und sind die Folgen dieser schändlichen
Komplizenschaft."
Die gesamte Erklärung (und die Möglichkeit zu unterschreiben)
http://www.afrique-europe-interact.net/index.php?article_id=429&clang=0
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Erfurt 2012 - 17.-20. Mai 2012
BUKO 34 "Under Pressure - Krisen. Kämpfe. Transformationen"
an der Fachhochschule Erfurt
Es geht ums Ganze beim 34. Bundeskongress
Internationalismus (BUKO) und gerade deshalb auch um den genauen Blick auf
die global unterschiedlichen Realitäten und Nord-Süd-Verhältnisse. Krisen
Vor allem für die Länder des Südens ist die Krise ein sich verschärfender
Dauerzustand: Klimawandel, Ressourcenausbeutung, Rohstoffraub,
Landgrabbing, Hungerkatastrophen, Verteilungskriege - die Ausbeutung von
Mensch und Natur im Interesse der Länder des Nordens nimmt zunehmend
katastrophale Ausmaße an. Auch die innereuropäischen Ungleichheiten
verschärfen sich massiv, die reichen Länder zwingen die Krisengeschüttelten
in die Knie und die Menschen massenhaft in Armut. Wie kann eine gerechte
Verteilung der gesellschaftlichen Ressourcen für alle aussehen? Wie können
wir zu einem Lebensstil kommen, der weniger bzw. gar keine systembedingten
Krisen verursacht? Kämpfe
Die Proteste und Aufstände vervielfältigen sich: Revolutionen in der
arabischen Welt, Massenproteste in Griechenland, Portugal, Spanien,
Sozialproteste in Israel, die von New York sich weltweit ausbreitende
Occupy-Bewegung: Was sind die Gemeinsamkeiten der Revolten und Proteste
und wo liegen Unterschiede? Wie können sich die verschiedenen
Akteur_innen lokaler Kämpfe aufeinander beziehen? Wie können Solidarität
und gemeinsamer Widerstand organisiert werden? Transformationen
Wir möchten gemeinsam ausloten, wie emanzipatorische Veränderungen
im Alltag aussehen können, welche positiven Beispiele für
Selbstorganisation, für andere Formen des Lebens und Wirtschaftens es
gibt und wollen über das Bestehende hinaus blicken: Wie könnte das Unmöglich-Mögliche
aussehen?
Und was ist die BUKO? Die Bundeskoordination Internationalismus
ist eines der ältesten Basis-Netzwerke in Deutschland (1977) mit über
100 Eine-Welt-Gruppen, entwicklungspolitischen Organisationen,
Initiativen, Kampagnen & Zeitschriften. Sie steht für
emanzipatorische Politik, radikale Kritik der gesellschaftlichen Verhältnisse
und eine internationalistische Bewegung. Sie ist Ort linker,
herrschaftskritischer Debatten und vernetzt eigene Kampagnen und
Arbeitszusammenhänge.
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Davos –
Da wo`s teuer ist
Das Weltwirtschaftsforum in Davos ist eine der zentralen Nahtstellen
der Selbst-Verständigung der Eliten des globalen
Kapitalismus.
Es verfügt über mehr als 100 "strategische Partner",
allesamt global operierende Konzerne, von denen jeder pro Jahr 500.000
Schweizer Franken bezahlt, damit das Forum über Risiken und Gedeihen
der globalen Wirtschaft nachdenken lässt. Aus Deutschland gehören u.a.
die Deutsche Bank, die Metro Group, Siemens und VW dazu.
2011 strömten 1400 Chefs globaler Unternehmen, 35
Regierungschefs und die Vertreter der wichtigsten Medien und
Beratungsfirmen in den Schweizer Höhenkurort.
19 der G20-Staaten waren mindestens mit Ministern vertreten.
Für ihr vieles Geld erhalten die Konzerne ordentlich
Leistung.
Letztes Jahr ging es um die Bearbeitung der weltweiten Finanz- und
Wirtschaftskrise, diesmal stand die Tagung unter dem Thema
"Gemeinsame Normen für eine neue Realität".
Was ist in den Augen der Topleute des globalen Kapitalismus die
"neue Realität"?
isw – Conrad Schuhler:
http://www.isw-muenchen.de/download/davos-cs-2011-3101.html
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Zu den "Hartz 4" Gesetzen, initiiert von Rot-Grün
(Jäger 90/ Grüne und Spezial-"DemokratInnen")
ein auch 2012 bis vielleicht 2020 aktueller Kommentar von Thomas Morus
(dieser allerdings schon ziemlich lange tot)
"Wenn ich daher alle die Staaten, welche heutzutage in Blüthe stehen,
durchnehme und betrachte, so sehe ich, so wahr mir Gott helfe, in ihnen nichts
Anderes, als eine Art Verschwörung der Reichen, die unter dem Deckmantel und
Vorwande des Staatsinteresses lediglich für ihren eigenen Vortheil sorgen,
und sie denken alle möglichen Arten und Weisen und Kniffe aus, wie sie das,
was sie mit üblen Künsten zusammen gerafft haben, erstens ohne Furcht es zu
verlieren, behalten, sodann wie sie die Arbeit aller Armen um so wenig Entgelt
als möglich sich verschaffen mögen, um sie auszunutzen.
Diese Anschläge, welche die Reichen im Namen
der Gesammtheit, also auch der Armen aufgestellt und durchzuführen
beschlossen haben, wurden dann zu Gesetzen erhoben. Aber wenn diese
grundschlechten Menschen alle Besitzthümer, die für Alle hingereicht
hätten, unter sich getheilt haben – wie weit sind sie dann noch von dem
Glückseligkeitszustande des utopischen Staatswesens entfernt!"
1516 geschrieben,
[Morus:
Utopia. Philosophie von Platon bis Nietzsche, S. 9571 - (vgl.
Morus-Utopia, S. 159-160)]
siehe auch unser Fluchblatt zu Hartz 1 bis 4
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Verhindert die Bankenrettung!
von Werner Rügemer
Wenn die Finanzakteure, insbesondere die Banken, sich gerade jetzt, in der
freiesten Phase ihrer Geschichte, selbst für handlungsunfähig erklären und
die Rettung beim fundamentalistisch kritisierten Staat suchen, dann müssen sie
wirklich am Ende sein. Gemessen am eigenen Selbstverständnis hat das Kapital
seinen Bankrott erklärt.
Nichts wäre systemgerechter, als dass jede zahlungsunfähige Bank zum
Insolvenzrichter geht oder mit sanfter Gewalt dorthin begleitet wird. Gerade das
aber geschieht nicht. Insolvenzverschleppung ist eine Straftat, wäre dies sogar
auch in einem betriebswirtschaftlich gut geführten Sozialismus. Aber der
jetzige Staat sorgt eilfertig für die Brechung seiner eigenen Gesetze. Und auch
die Markt-Fundamentalisten der Europäischen Union sind plötzlich ganz flexibel
von der Richtigkeit der Verfahrensweisen überzeugt, die sie bisher verteufelt
haben.
Manche KritikerInnen der Neoliberalen mussten nun erleben, dass die
vermeintlichen Marktradikalen in Sekundenschnelle zu Staatsradikalen wurden und
dabei offensichtlich keinerlei Argumentationsprobleme hatten. Man muss aber
genauer hinsehen. In Wirklichkeit hat die neoliberale Wirtschaft unter Führung
der Finanzakteure von vornherein auf die Vollkasko-Methode gesetzt: volle
private Freiheit und volle staatliche Absicherung. ....
Weiter im Text auf der
Internetseite
des Ossietzky
http://www.sopos.org/aufsaetze/494e61029f109/1.phtml
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PNAS-Studie:
Wie die Reichen den Armen schaden
"Dass Umweltzerstörung sich nicht für Grenzen interessiert, sollte
spätestens seit dem Reaktorunfall von Tschernobyl klar sein. Die
Schäden, die einzelne Länder verursachen, wirken sich grundsätzlich
weltweit aus. Doch wer schadet da eigentlich wem? Dass Faktoren wie
Klimawandel, Zerstörung der Ozonschicht und Entwaldung auch die
Industrieländer Geld kosten, steht außer Frage.
Ein internationales Forscherteam hat nun untersucht, wie sich die
ökologischen Auswirkungen auf die gesamte Welt verteilen - und zwar
getrennt auf Länder mit hohem, mittlerem und niedrigem
Pro-Kopf-Einkommen. Dazu haben die Wissenschaftler Daten aus den Jahren
1961 bis 2000 analysiert und zwar für sechs verschiedene Bereiche: den
Klimawandel durch Treibhausgas-Emissionen, die Verarmung der
Ozonschicht, die Intensivierung der Landwirtschaft, die Zerstörung der
Wälder, die Überfischung und den Verlust von Mangrovenwäldern."
Der vollständige Artikel von Matthias Gräbner auf Telepolis vom 23.1.08
findet sich unter:
www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27129/1.html
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Last
- not least:
Klassisches
aus unserem Archiv:
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»Wir haben was gegen den Reichtum«
Ordensleute für den Frieden ließen bei Aldi
Brot, Rosen und Wein
mitgehen.
Ein Gespräch mit Gregor Böckermann (Mitglied der Initiative Ordensleute für
den Frieden).
Wegen Blockadeaktionen gegen US-Militäreinrichtungen und
Airbases während des Irak-Krieges stand er mehrfach vor Gericht)
mehr
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hier in einen Zusammenhang gebracht:
"Alles
für alle - und zwar umsonst!"
Spontane
Aktion während des 27. Bundeskongresses Internationalismus (BUKO)
2004 in Kassel.
Eine Gruppe von Leuten stürmte in einen Laden der Kette H &
M, riss Kleidungsstücke aus Regalen und von Tischen und warf
sie auf die Straße. Passanten griffen zu.
Für die BUKO
(Bundeskoordination Internationalismus), die diese Umverteilungsaktion weder geplant noch zu verantworten hat, kam ein böses
Nachspiel. mehr
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